Muskelkater was tun? Der Schmerz nach dem Joggen

Ich war am Wochenende joggen. Das klingt nicht besonders spektakulär. Auch die Tatsache, dass ich 10 km gelaufen bin, macht es irgendwie nicht aufregender. Ich bin zwar ziemlich stolz, dass ich 10 km am Stück gelaufen bin, mein Körper zeigt sich aber einige Tage danach immer noch erkenntlich.

Muskelkater nach Joggen – ziemlich hinterhältig

Ich laufe also meine 10 km, relativ entspannt, obwohl ich jahrelang nicht laufen war. Okay, ich gebe zu, nach circa 9 km tat mein Knie weh, doch das habe ich als Belohnungsschmerz abgetan, mein Körper war das Joggen schließlich nicht mehr gewohnt. Mit Schmerzen, egal welcher Art, ist trotzdem nicht zu spaßen. Ich habe danach mein Knie geschont. Zum Glück, wie sich zeigte, als ich am nächsten Tag immer noch Schmerzen im Knie hatte. Aber kommen wir zurück zum Muskelkater. Der zeigt sich bekanntlich erst nach einigen Tagen. Man sagt, dass Muskelkater einen Tag kommt, einen Tag bleibt und einen Tag geht. Doch der besonders gemeine Muskelkater bleibt gerne auch ein wenig länger. Am nächsten Morgen tat mir der Oberschenkel weh, die Waden und der untere Rücken. Aber ich bin ein Mann und was machen Männer, wenn sie Schmerzen haben? Richtig, sie leiden, wie kleine Kinder. Aber Männer übertreiben dabei nicht. Niemals. Mein Muskelkater war der schlimmste Muskelkater, den jemals ein Mensch bekommen hat. Ehrlich. Mein erster Gedanke, nach dem theatralischen Sterben, war “Mist Muskelkater was tun?”
Aber kommen wir erstmal zu den Fakten, bevor meine Geschichte zum Muskelkater weitergeht.

Wie entsteht Muskelkater?

Ein Muskelkater entsteht durch feine Risse in den Z-Scheiben (Muskelfaserverbindungen). Durch diese kleinen Verletzungen von winzigen Blutgefäßen im Muskel kommt es zu einer lokalen Entzündung. Wegen dieser kleinen Risse sammelt sich vermehrt Wasser in den Muskelfasern an. Durch diese Wasseransammlung schwillt der Muskel an. Der Muskel ist daher nicht so dehnbar und schmerzt daher bei Bewegungen.

Muskelkater was tun damit er nicht entsteht?

Nun wo Du weißt, wie ein Muskelkater entsteht, ist es auch wichtig zu wissen, was Du tun kannst, damit der Muskelkater nicht entsteht. Das ist jedoch gar nicht so einfach zu beantworten. Muskelkater entsteht durch Überanstrengung. Möchtest Du keinen Muskelkater haben, überanstrenge Dich nicht. In meinem Fall hätte ich also vielleicht nur 5 km joggen sollen. Doch leider ist die Entstehung von Muskelkater ein schleichender Prozess. Kennst Du bereits Deine Belastungsgrenze solltest Du nur schrittweise die Belastungen über diese Grenze hinweg erhöhen.

Muskelkater was hilft dagegen?

Gegen Muskelkater hilft in erster Linie, dass man sich schont. In meinem Fall lag ich einen Tag einfach so im Bett. Zum Glück war Sonntag. Früher habe ich immer Sportsalben aufgetragen, dies mache ich mittlerweile nicht mehr. Ich bin tatsächlich, wie Du sicherlich schon erwartest, auf eine Rotlichtlampe umgestiegen. Du kannst eine Rotlichtlampe kaufen und diese lokal zur Förderung der Durchblutung einsetzen. Die Wärme lindert den Schmerz und das Rotlicht bringt Dein Blut in Schwung.
Andere Hausmittel gegen Muskelkater findest Du hier: http://www.meine-gesundheit.de/muskelkater/gegen-muskelkater

Muskelkater was tun – mein Fazit

Nachdem ich am Sonntag tausend Tode gestorben bin, zumindest immer dann, wenn meine Frau in der Nähe war, habe ich meine Beine mit Rotlicht bestrahlt. Ich schreibe diesen Artikel heute, an einem Montag, mit dem Laptop auf dem Schoß, meine Schmerzen sind fast vorbei. Vielleicht war der Muskelkater gar nicht so schlimm? Auch meine Rückenschmerzen sind besser geworden und das obwohl ich vergessen habe, meine Rotlichtlampe gegen Rückenschmerzen einzusetzen. Obwohl ich nicht genau weiß, inwieweit mir die Infrarotlampe meinen Muskelkater vertrieben hat, bin ich trotzdem davon überzeugt. Eine Rotlichtlampe gegen Muskelkater ist eine gute Begleitung, selbst wenn es nur Einbildung ist – wie so vieles bei uns Männern.

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT